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„Nicht das Defizit, sondern das Potenzial“ – Unsere neue Ergotherapeutin im ZM

  • Autorenbild: ASa
    ASa
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal sind es nicht die großen Worte, sondern die leisen Entwicklungen, die am meisten bedeuten. Ein erster Blickkontakt. Ein zaghaftes Mitmachen. Ein Moment, in dem aus „Ich kann das nicht“ ein vorsichtiges „Ich probiere es“ wird.


Genau für solche Augenblicke ist unsere neue Ergotherapeutin Lucia Wörrlein da.



Ihr beruflicher Weg begann nicht geradlinig auf dieses Ziel hin – sondern entwickelte sich aus eigener Erfahrung. Durch viele Jahre physiotherapeutischer Begleitung entstand ein wachsendes Interesse an therapeutischer Arbeit.

Lucia Wörrlein wollte verstehen, was hinter Behandlungskonzepten steckt.

Und irgendwann war klar: Sie möchte selbst diejenige sein, die stärkt, begleitet und Entwicklung möglich macht.


Während ihrer Ausbildung lernte sie nicht nur Fachwissen, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen. Kreativität, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Herausforderungen anzunehmen, wurden in dieser Zeit besonders gefordert.


Die praktischen Einsätze haben ihr gezeigt, wie vielseitig Ergotherapie wirklich ist – und wie individuell jeder Mensch, der Unterstützung sucht.


Heute begleitet Lucia Wörrlein in Schrozberg und Crailsheim Kinder, Erwachsene und ältere Menschen auf ihrem ganz persönlichen Weg. Kein Tag gleicht dem anderen. Genau das schätzt sie.


Was sie antreibt, sind Fortschritte – egal wie klein sie erscheinen mögen. Wenn Vertrauen wächst. Wenn Sicherheit zurückkehrt. Wenn Menschen ihre eigenen Ressourcen entdecken.

Für sie bedeutet Ergotherapie, Möglichkeiten sichtbar zu machen. Nicht auf das zu schauen, was fehlt, sondern auf das, was da ist und gestärkt werden kann.


Dafür braucht es mehr als Fachwissen. Es braucht Geduld. Eine gute Beobachtungsgabe. Struktur in der Planung. Kreative Ideen, besonders in der Arbeit mit Kindern. Und soziale Kompetenz, um echte therapeutische Beziehungen aufzubauen.


Gleichzeitig gehört auch Belastbarkeit dazu – denn hinter manchen Diagnosen stehen bewegende Lebensgeschichten. Eine davon ist ihr besonders im Gedächtnis geblieben: die Geschichte einer Familie, die sie nachhaltig beeindruckt hat.

Solche Begegnungen machen deutlich, wie viel Vertrauen Patient*innen schenken.


Ihr Umgang mit emotionalen Situationen ist reflektiert: Gefühle wahrnehmen, ohne sich darin zu verlieren. Empathisch bleiben – und professionell handeln.


Im Zentrum Mensch fühlt sich Lucia Wörrlein dabei gut aufgehoben. Der Austausch im Team, die gegenseitige Unterstützung und das Vertrauen, das Mitarbeitenden entgegengebracht wird, bedeuten ihr viel.


Gerade dieses Vertrauen empfindet sie als etwas Besonderes.


Ihr berufliches Leitmotiv beschreibt ihre Haltung treffend:

Den Menschen in den Mittelpunkt stellen – nicht die Diagnose. Und immer nach Möglichkeiten suchen, nicht nach Defiziten.



Auch außerhalb der Praxis ist ihr Ausgleich wichtig.

Zeit mit Freund*innen, Sport und Momente in der Sonne geben ihr Energie.


Mit ihrer ruhigen, klaren Art und ihrem ressourcenorientierten Blick bereichert Lucia Wörrlein unser Team auf besondere Weise.


🧡 Wie schön, dass du Teil des ZM bist.

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