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Weihnachten bewusst genießen – Gesundheit stärken statt Kräfte verlieren

  • Autorenbild: ASa
    ASa
  • 24. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Im letzten Beitrag haben wir gezeigt: Prävention ist besser als Behandlung. Gerade rund um Weihnachten kommt es darauf an, nicht nur zu überstehen, sondern die Feiertage so zu gestalten, dass Sie Ihre Gesundheit fördern.



Wir haben für Sie Tipps zusammengestellt, die über bloßes Allgemeinwissen hinausgehen – mit wissenschaftlichem Hintergrund und praktischer Anwendbarkeit.


1. Schlaf nicht vergessen – der unterschätzte Gesundheitsfaktor

Viele unterschätzen, wie sehr spätes Zubettgehen, Alkohol und schwere Mahlzeiten den Schlaf beeinträchtigen. Forschungen zeigen, dass schon wenige Nächte mit zu wenig oder schlechtem Schlaf das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Infekte erhöhen.➡ Tipp: Plane auch an Feiertagen bewusst „ruhige Abende“ ein, damit dein Körper Regeneration findet.

Quelle: Besedovsky, L., Lange, T., & Born, J. (2012). Sleep and immune function. Pflügers Archiv, 463(1), 121–137.


2. Zucker bewusst dosieren – nicht nur für die Figur

Plätzchen, Lebkuchen, Glühwein: In der Weihnachtszeit steigt der Zuckerkonsum drastisch. Hoher Zuckerkonsum beeinträchtigt jedoch kurzfristig die Funktion der weißen Blutkörperchen, die für die Abwehr zuständig sind. Schon 100 g Zucker können die Immunantwort für mehrere Stunden herabsetzen.➡ Tipp: Genieße Süßes bewusst, aber kombiniere es mit Nüssen oder Obst – so steigt der Blutzucker langsamer und dein Immunsystem bleibt belastbarer.

Quelle: Sanchez, A., et al. (1973). Role of sugars in human neutrophilic phagocytosis. The American Journal of Clinical Nutrition, 26(11), 1180–1184.


3. Verdauung entlasten – traditionelles Wissen trifft moderne Forschung

Deftige Weihnachtsmenüs sind Genuss pur, können aber Verdauungsprobleme verstärken. Studien zeigen, dass Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Fenchel nicht nur Aroma geben, sondern auch Blähungen und Völlegefühl lindern.➡ Tipp: Baue verdauungsfördernde Gewürze oder einen Kräutertee nach dem Essen ein – eine kleine, wirksame Präventionsmaßnahme.

Quelle: Grigoleit, H.-G., & Grigoleit, P. (2005). Ginger in gastrointestinal disorders: A systematic review of clinical trials. Phytomedicine, 12(9), 684–689.


4. Familienzeit aktiv gestalten – mehr als nur „beisammen sitzen“

Viele verbringen die Feiertage im Sitzen: Essen, Spieleabend, Fernseher. Doch gemeinsame Bewegungseinheiten – ob ein Spaziergang, Schlittschuhlaufen oder Tanzen – wirken nicht nur stimmungsaufhellend, sondern auch herzschützend. Gemeinsame Aktivität senkt zudem nachweislich Stresslevel und stärkt soziale Bindungen.➡ Tipp: Plane in der Familienrunde eine kleine gemeinsame Bewegungstradition ein.

Quelle: Eime, R.M., et al. (2013). The health benefits of different sport disciplines for adults: systematic review of observational and intervention studies with meta-analysis. British Journal of Sports Medicine, 49(7), 434–440.


5. Dankbarkeit statt Perfektionismus

Weihnachten erzeugt oft Druck: „Alles muss perfekt sein.“ Doch Studien zeigen, dass Dankbarkeitsübungen Stress reduzieren, Schlaf verbessern und das allgemeine Wohlbefinden steigern können.➡ Tipp: Starte eine kleine Familien-Tradition: Jeder nennt am Heiligabend eine Sache, für die er oder sie im vergangenen Jahr dankbar ist.

Quelle: Emmons, R.A., & McCullough, M.E. (2003). Counting blessings versus burdens: An experimental investigation of gratitude and subjective well-being in daily life. Journal of Personality and Social Psychology, 84(2), 377–389.


🎄 Ihr Geschenk an sich selbst

Gesundheit entsteht nicht von allein – sie ist das Ergebnis deiner Entscheidungen. Nutze die Weihnachtszeit, um dir selbst etwas Gutes zu tun: mehr Schlaf, bewusstes Genießen, gemeinsame Aktivität.


Und denken Sie jetzt schon an das neue Jahr:


Unsere Sport- und Präventionskurse im Zentrum Mensch helfen Ihnendabei, Ihre Gesundheit nachhaltig zu stärken.


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