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Wie finde ich meine Berufung?

Obwohl viele Menschen einen Beruf haben, spüren nicht alle eine Berufung.


Die Frage nach Sinn und Erfüllung im Hinblick auf das Berufsleben stellen sich Menschen vor ihrer Ausbildung/ ihrem Studium ebenso, wie nach einigen Jahren Jobroutine.


Nach dem Schulabschluss machen wir uns direkt auf die Suche nach einem Beruf, der in den meisten Fällen die Kriterien Status, Sicherheit und gute Bezahlung erfüllen soll.


Jedoch machen einige Menschen die Erfahrung, dass der Job schnell monoton wird, nicht erfüllend ist oder Leistungsdruck mitbringt. Der Alltag und die stressigen Tätigkeiten geben uns das Gefühl, dass wir uns im Hamsterrad drehen. Viel lieber würden wir etwas anderes machen.


Wenn Sie Ihre Berufung finden möchten, dann versuchen Sie in sich hineinzuhören. Folgende Fragen könnten Ihnen dabei helfen:


Welche Stärken habe ich?
Was sind meine Lebenserwartungen?
Was erfüllt mich und macht mich glücklich?
Was möchte ich täglich machen?
Gehe ich gerne arbeiten?
Habe ich nach einem Arbeitstag, das Gefühl etwas erreicht zu haben?
Möchte ich bis zur Rente, meine bisherige Arbeit fortführen?

An die Kindheit zurückdenken

Denken Sie zurück an Ihre Kindheit und versetzen Sie sich in Ihre damalige Lage.

Was hat Ihnen Spaß gemacht? Was waren Ihre Hobbies?

Mussten Sie mit der Zeit Ihre Berufsvorstellungen der Kindheit in den Hintergrund rücken lassen, weil man Ihnen gesagt hat, dass es nicht sicher ist, kein Status hat, nicht realistisch genug ist oder auch keine große Einnahmequelle ist.

Versuchen Sie über Ihre Kindheitsträume zu reflektieren, um Ihre Berufung entdecken zu können.

Reflektion des bisherigen Lebens

Darüber hinaus ist es sinnvoll, unser bisheriges Leben zu reflektieren.

Denken Sie an Ihre Laufbahn, Hobbies, Praktika, Arbeitserfahrungen, Teamarbeit etc.

und fragen Sie sich, was Sie besonders gerne gemacht haben und wo Sie ihre Stärken und Schwächen sehen.


Motivation

Finden Sie heraus was Sie im Leben glücklich macht. Es gibt viele Dinge im Alltag, die wir erledigen müssen, die meistens sehr mühsam sind und Kraft kosten. Andererseits gibt es Dinge, die wir gerne und voller Motivation machen. Um Ihre Berufung zu bestimmen ist es auch von Vorteil Ihre Motivation herauszufinden. Versuchen Sie die Dinge die sie glücklich machen, in ihrem Alltag öfters einzubauen.


Stärken

In der Regel haben unsere Talente und Fähigkeiten weniger mit dem Beruf zu tun, dass wir bereits ausüben.

Vorteilhaft ist es, sich Gedanken zu machen, seine Interessen beruflich zu nutzen.

Überlegen Sie sich, welche Stärken Sie haben und wo Sie diese Stärken eventuell einbringen könnten. (Organisation, Sprachbegabung, Offenheit gegenüber Menschen, Kommunikation, soziales Engagement)


Hobby zum Beruf

Machen Sie sich darüber Gedanken, Ihre Hobbys zum Beruf zu machen. Sie müssen die Aufgabe nicht direkt am Anfang mit der Intention angehen, dass diese Tätigkeit Ihre Haupteinnahmequelle darstellen soll. Es kann zuerst mal als eine Nebentätigkeit dienen.

Beispiele:

Sie machen gerne Fitness --- Fitnesstrainer*in

Sie schreiben gerne --- Blogautor*in

Sie spielen gerne mit Kindern - Kindergarten Integrationskraft

Sie organisieren gerne - Büro- und Anmeldekraft


Dem Herzen folgen

Um Ihre Berufung zu finden, ist es wichtig, Ihrem Herzen zu folgen. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition und seien Sie in Harmonie mit Ihren Werten.


Auszeiten zum Nachdenken

Es ist sehr wichtig, dass man sich regelmäßig mit seinen Gedanken auseinandersetzt und sich Auszeiten vom Alltag nimmt. Durch Meditation kann man sich Auszeiten zum Nachdenken nehmen. Durch diese Art von Ruhepausen kann man sich verstärkt mit seiner inneren Welt beschäftigen und eventuell die Berufung finden.


Mut

Nachdem Sie Ihre Berufung gefunden haben, ist es wichtig, dass Sie die nächsten Schritte umsetzen. Hierzu brauchen Sie Mut. Mit kleinen Schritten kommen Sie Ihrem Ziel - Ihrer Berufung näher.


Berufung finden - sollten das alle?

Auf der anderen Seite ist es wichtig zu erwähnen, dass das Konzept der Berufungsfindung nicht für alle ist.

Nur nach der Berufung zu leben, kann kreativ sein und Freiheiten ermöglichen, jedoch kann es auch Risiken mitbringen.

Wer eine Familie ernähren muss, darf sich überlegen ob er/sie beispielsweise eine Vollzeitstelle aufgeben will um den Hobby zum Beruf zu machen.


Wir können jedoch festhalten, dass es sinnvoll ist, die eigene Berufung zu finden und diese in gesundem Maße umzusetzen (als Hobby oder beruflich). Es gilt nicht von heute auf morgen Sicherheit und Stabilität im Leben zu verlieren. Denn für viele Menschen spielt die Sicherheit eine größere Rolle als die Freiheit. Ein gesundes Maß an Zufriedenheit ist die goldene Mitte.


Mehr zum Thema "Berufung finden" finden Sie hier im PÄDcast:


Quelle:



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