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Leben mit Schmerz: warum Bewegung oft Teil der Lösung ist

  • Autorenbild: ASa
    ASa
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Leben mit chronischen Schmerzen bedeutet oft, jeden Tag einen unsichtbaren Kampf zu führen. Der Körper signalisiert Gefahr, obwohl keine Verletzung da ist – und das Umfeld versteht häufig nicht, wie belastend das ist. Doch Sie sind damit nicht allein: Es gibt Wege, den Schmerz zu verstehen, besser damit umzugehen und wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen.



Was im Gehirn passiert


Unser Nervensystem ist hochsensibel und lernfähig. Normalerweise senden Nerven Schmerzsignale an das Gehirn, wenn etwas verletzt oder überlastet ist. Bei chronischen Schmerzen verändern sich jedoch die Schmerzzentren im Gehirn: Das Nervensystem wird sozusagen „überempfindlich“. Schmerzsignale können auch ohne akuten Anlass weitergesendet werden. Das bedeutet: Der Schmerz ist real, auch wenn keine frische Verletzung vorliegt.


Chronischer Stress als Verstärker


Stress, Schlafmangel und Sorgen können Schmerzen verstärken. Das liegt daran, dass Stresshormone den Körper in ständiger Alarmbereitschaft halten. Das Nervensystem reagiert dann noch empfindlicher auf Reize. Auch das soziale Umfeld spielt eine Rolle: Unverständnis oder der Druck, „endlich wieder normal zu funktionieren“, belasten zusätzlich.


Verständnis im Umfeld schaffen


Für Angehörige und Freunde ist es wichtig zu wissen: Chronische Schmerzen sind keine Einbildung. Sie sind eine eigenständige Erkrankung. Wenn Bezugspersonen Verständnis zeigen und gemeinsam nach Lösungen suchen, entlastet das Betroffene enorm.


Was Sie selbst machen können

  • Fachärztliche Hilfe nutzen: Schmerztherapeutinnen und Schmerztherapeuten können individuelle Behandlungspläne erstellen.

  • Physiotherapie und Bewegung: Auch wenn es paradox klingt – gezielte Bewegung kann Schmerzen langfristig lindern. Muskeln, Gelenke und Nervensystem profitieren von Aktivität.

  • Entspannung & Stressabbau: Atemübungen, Achtsamkeit oder Entspannungstechniken helfen, den Stresskreislauf zu unterbrechen.

  • Selbstfürsorge: Akzeptieren, dass der Schmerz da ist, und sich kleine machbare Ziele setzen.


Unser Angebot für Sie

In unserem interdisziplinären Zentrum Mensch unterstützen wir Sie dabei, trotz chronischer Schmerzen in Bewegung zu bleiben. Mit individuell abgestimmter Physiotherapie, Training und Beratung finden wir Wege, die für Sie passen. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen – wir begleiten Sie Schritt für Schritt.


👉 Vereinbaren Sie gerne einen Termin, um gemeinsam an Ihrer Lebensqualität zu arbeiten.


Schlussgedanke

Schmerz bedeutet nicht Stillstand. Im Gegenteil: Oft ist Bewegung ein entscheidender Schlüssel, um den Kreislauf aus Schmerz und Anspannung zu durchbrechen. Auch kleine Schritte machen einen Unterschied – und bringen Sie Ihrem Ziel näher, wieder mehr Lebensfreude und Aktivität zu erleben.

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